| Wärmebildkamera zur Personensuche - Bramsche / Schleptrup |
| Mittwoch, 12. Januar 2011 um 18:03 Uhr |
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Bramsche: Vermisstes Kind weiter unauffindbar - Einsatzkräfte setzen Rettung fort.
Die Einsatzkräfte suchen am Donnerstagmorgen weiter unter Hochdruck nach einem siebenjährigen Jungen. Er ist seit dem Morgen verschwunden. Weil er behindert ist, braucht er dringend Hilfe. Derzeit sammeln sich die Rettungskräfte, um die Suche fortzusetzen. Laut Polizei ist das Kind 1,10 Meter groß, schlank und hat kurze blonde lockige Haare. Es trägt einen roten Schneeanzug mit weißen und blauen Streifen und eine dunkle Strickmütze. Vermisst wird es seit 11.20 Uhr am Mittwoch. Der Junge ist entwicklungsverzögert und von daher auf Hilfe angewiesen. Nach Eintreffen der Vermisstenmeldung machen sich Polizisten aus Bramsche sofort auf den Weg zum Wohnhaus, befragen die Angehörigen und starten sofort mit der Suche in der unmittelbaren Umgebung des Hauses, das nahe an der Autobahn liegt und von Wald umgeben ist. Zeitgleich wird Verstärkung angefordert.Kräfte der Autobahnpolizei sowie der , die Bereitschaftspolizei sowie die Hubschrauberstaffel machen sich auf den Weg nach Bramsche. Innerhalb kurzer Zeit treffen zudem alle verfügbaren Kräfte der Bramscher Ortsfeuerwehren ein, um die Suche zu unterstützen. Die Bereitschaftspolizei in Osnabrück wird angefordert, die sich mit zwei Hundertschaften auf den Weg macht. Weil in der Umgebung einige Seen liegen, machen sich Taucher der Feuerwehren Epe und Sögeln sowie die Feuerwehrtaucher aus Alfhausen einsatzbereit. Schnell wird klar, dass Hunde für die Suche nach dem spurlos verschwundenen Kind gebraucht werden. Die ersten Kräfte der treffen ein und beginnen unverzüglich mit der Arbeit. Auch die Malteser aus Wallenhorst unterstützen die Suche mit zwei Mantrailer-Hunden, die gezielt der vermissten Person nachspüren, sowie einem Flächensuchhund. Die Suche bleibt jedoch erfolglos, auch die der Polizeihunde-Staffel, die das waldreiche Gebiet mit sechs Hunden durchkämmt. Weitere Mantrailer-Hunde von der Polizeihundeausbildung in werden angefordert. Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht, wohin das Auge blickt – bis zum Einbruch der Dunkelheit rücken immer mehr Kräfte an. In einer Kette gehen Bereitschaftspolizisten über ein Feld, während die Hundeführer Wald und Gebüsch rund um den See absuchen. Nach und nach weiten die Einsatzkräfte die Suche aus. Ein Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera kreist unterdessen über dem Bereich, in dem sich das Kind aufhalten könnte, und sucht zudem die Gewässer ab. Die und Wallenhorst arbeiten ebenfalls mit Wärmebildkameras. Immer wieder zieht sich die Einsatzleitung aus Polizei und Feuerwehr zur Besprechung in den Einsatzleitwagen zurück, um die Suche auch nach Einbruch der Dunkelheit systematisch fortzusetzen. Der Erleichterung, als die Mantrailer-Hunde aus eintreffen und die Fährte des Jungen aufnehmen, folgt Ratlosigkeit: Vom Wohnhaus können die Hunde die Spur bis zum anliegenden Wäldchen verfolgen, doch dort bricht sie ab. Die Beamten durchkämmen daraufhin das unmittelbare Umfeld des Wohnhauses. Noch hat niemand die Hoffnung aufgegeben, auch wenn so mancher bange Blick auf den noch zugefrorenen See jenseits der Autobahn fällt, während der Regen unablässig auf das dünne Eis prasselt. Bis in die späten Abendstunden bleibt die Suche ergebnislos und soll morgen früh fortgesetzt werden, sobald es hell wird.
Quelle Text: Neue Osnabrücker Zeitung
Quelle Bilder: Nord-West-Media TV
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